Deutschland  

 

Erste ATM aus Klüssendorf-Automaten ab 5. Januar 1981 (erster Gültigkeitstag für von der Versandstelle produzierte Marken 2.1.1981). Werteindruck auf Vordrucken mit grün-gelbem Sicherheitsunterdruck und grünem Posthorn. Im Januar in verschiedenen Städten Inbetriebnahme von 14 großen Klüssendorf Münzwertzeichendruckern, die auf Tastendruck ATM in 14 festprogrammierten Porto-Wertstufen abgeben. Im Juni 1982 Umprogrammierung der Automaten auf neue Wertstufen wegen Portoerhöhung. Am 7.10. 1982 erster Schalterwertzeichendrucker in Wiesbaden, erstmals alle Wertstufen erhältlich, von 5 Pfg. bis 99,95 DM in 5 Pfg.-Sprüngen. (Versandstelle schon ab 27.9.82) . Die Schalterwertzeichendrucker der Schalterterminal-Systeme geben auch Quittungen ab, ab 1984 auch die Münzwertzeichendrucker (2. Generation). Ersttagsbelege mit Automatenquittungen sind sehr selten. Ab November 1984 zahlreiche neue Schalter-Wertzeichendrucker, am 22.5.1986 offizielles Ende des Betriebsversuches, grünes Licht für den Normalbetrieb mit der Inbetriebnahme vieler hundert neuer Automaten in den folgenden Wochen und Monaten. Erster Standort dieser neuen 3. Generation auf dem Marienplatz in München am 22.7.1986.
Ab dem 4. 5. 1987 erste Berliner ATM auf eigenem Vordruckpapier mit Abbildung des Schlosses Charlottenburg. Rund 40 Automaten.
Im April (Ersttag 14.4.92) bis Juni 1992 Inbetriebnahme von rund 100 Münzwertzeichendruckern des Herstellers Nagler, vornehmlich auf die Region Nord-Ost-Bayern beschränkt. Die ATM unterscheiden sich von den bisherigen Klüssendorf-Marken durch ein abweichendes Klischee, die Buchstaben des DBP sind wesentlich fetter. Diese Ausgabe hat nur eine relativ kurze Laufzeit (und ist von daher relativ selten), denn schon am 19.5.1993 wird in allen Automaten das neue Vordruckpapier Schloß Sanssouci eingeführt. Vorher werden noch am 19.3.93 alle verbliebenen Schalter-Wertzeichendrucker stillgelegt. Am 11.10. 1993 in Erlangen erste Inbetriebnahme eines Nagler N-24 Wertzeichendruckers, der Druck der ATM erfolgt erstmals im Nadeldruck-Verfahren, was einen gänzlich neues Druckbild des Werteindruckes ergibt (Versandstelle ab 14.9.93).
Es gibt nun folgende 3 ATM-Drucktypen zu unterscheiden:
Typ Klüssendorf Typ Nagler Typ Nagler N 24

 

Im Jahr 1998 kurzfristiger Betriebsversuch mit Automaten verschiedener Hersteller zur Einführung eines optimalen "Porto-, Informations- und Ausgabesystems" (PIA 1). Die Marken aus den Automaten des Herstellers Mettler-Toledo weisen ein abweichendes Druckbild des Werteindruckes auf. Da der Betriebsversuch überraschend zu Ende ging und die ATM nicht von der Versandstelle geliefert wurden, sind die Metler-Toledo ATM verhältnismäßig selten (geschätzte Auflage 150.000 Stück aus bundesweit insgesamt nur 6 Automaten)

 

Am 8. März 1999 Umprogrammierung aller Automaten. Statt des DBP erscheint im Werteindruck nun ein Posthorn.
Diese Ausgabe läuft nur gut 7 Monate,

 

Am 22.10.1999 Einführung des neuen gelben Vordruckpapieres "Posthörner"


Eigentlich hätte es diese Ausgabe nur mit dem Posthorn im Werteindruck geben sollen, bei der Umstellung im März waren jedoch einige Geräte vergessen worden, aus denen jetzt die gelben ATM mit DBP auftauchen. Noch ehe die Sammlerpreise merklich steigen, entschließt sich die Post zur Nachauflage, die Versandstelle liefert offiziell, was ursprüngliche eine Abart war.

 

Am 23.5.2001 werden in Regensburg die ersten 5 Automaten des Herstellers Sielaff in Betrieb genommen. Bis zum Jahresende, gleichzeitig mit der Euro-Einführung, sollen tausende dieser moderneren Geräte aufgestellt werden und die bestehenden Automaten der Firma Nagler vollständig ersetzen, da sich eine Umrüstung dieser alten Geräte für das neue Euro-Geld nicht mehr gelohnt hätte. Die neuen Sielaff-Automaten hingegen sind technisch bereits auf die Annahme aller Euro-Münzen eingerichtet, sind mit einer Zentrale vernetzt und können so auf Knopfdruck in der Nacht des 31.12. 2001 auf die Abgabe von ATM in Euro-Wertstufen umprogrammiert werden.
Die Bedienung der neuen Sielaff-Automaten erfolgt über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Für die Benutzerführung können verschiedene europäische Sprachen gewählt werden. Die ATM unterscheiden sich von den Nagler-ATM in der Zeichnung des Posthornes. Das Spektrum der erhältlichen Wertstufen ist gegenüber den Nagler-Automaten deutlich eingeschränkt. Während an den alten Nagler-Automaten neben bestimmten Tastenwerten auch alle Werte zwischen 10 und 9990 Pfg in 10 Pfg-Sprüngen erhältlich waren, sind an den Sielaff-Automaten derzeit nur 10 festprogrammierte Werte erhältlich, darunter die wichtigsten deutschen Portostufen.

 

1.1.2002: Die Automatenmarken aus Sielaff-Automaten mit dem € Symbol sind die ersten Deutschen Briefmarken mit reiner €-Wertangabe.


Erste Deutsche Briefmarke mit alleiniger €-Wertangabe !

 

4.4.2002: Erster Verwendungstag des neuen Vordruckpapieres "Briefkasten". Restbestände des Posthorn-Papieres werden aufgebraucht.

Angebot:

Viel Material aller Ausgaben vorhanden. Einzelmarken, einige Sätze, unzählige Briefe, viele Besonderheiten und Spezialitäten.

 

 

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